Quelle: Die goldenen Jahre des Heavy Metal, Regie: Sofie Peyrard. 2024, Frankreich. URL: https://youtu.be/wYmWTBLQuz8?t=101
Es gibt Dinge, die ich mir als EU-Kind in Europa gar nicht vorstellen kann.
Quelle: Die goldenen Jahre des Heavy Metal, Regie: Sofie Peyrard. 2024, Frankreich. URL: https://youtu.be/wYmWTBLQuz8?t=101
Es gibt Dinge, die ich mir als EU-Kind in Europa gar nicht vorstellen kann.
Krass, wenn man bedenkt wie schlecht diese aggressive Streikpolitik anscheinend am Ende funktioniert hat (spätestens ab Thatcher in den 80ern gab es ja sozialen Kahlschlag und allgemeines
KaputtsparenPrivatisieren von Staatseigentum).Aber was Infrastruktur in den 70ern betrifft, wir hatten ja während der Ölkrisen auch autofreie Sonntage. Gerade damals werden die hart reingekloppt haben, während Elektrizität wahrscheinlich einen geringeren Stellenwert hatte als heute.
So weit ich das verstanden hatte, hat die Arbeitybewegung einfach das Konzept soziale Marktwirtschaft durchgespielt: Die Chefs hatten einfach nicht mehr genug Geld in den Kassen, um die Forderungen der Belegschaften zu erfüllen. Das Kapital hatte dann nicht mehr genug Wachstum, um eben jenes Wachstum aufrecht zu erhalten.
Das wäre an sich nicht so schlimm gewesen, wenn die britische Arbeitybewegung sich von vornherein radikaler gegeben hätte. Es ging immer um Klassenkollaboration und nie darum, die Chefs mal zu enteignen, und den Kapitalismus zu überwinden. Und dann sind sie an die gläserne Decke gestoßen und die Regierung so: “Moment mal: wir sind immernoch auf kapitalistisches Wachstum angewiesen!”
So zumindest mein extrem simplifiziertes Verständnis.