Anni klingelt bei Maxi.
läuft in Papas viel zu grossem Pulli zu Maxi rüber zum zeigen wie kuschlig das einfach ist… Lara hat wohl nicht damit gerechnet dass Luis einfach so raus läuft
Haaaalo Anni guck ma das kraaaass kuschlig einfaaach
Boah, voll gut! Ich liebe so große Kuschelpullis auch total!
Jaaa und voll big brain einfach weil wenn so einen im Auto hast hastu gleichzeitig Papapulli und Luisersatzzeugs 🙂↕️
…aber nich weil ich klein bin, weil Papa einfach krass gross ist!
Richtig gut. Und jetzt, wo deine kleine Schwester da ist, fühlst du dich hoffentlich noch weniger klein! Ich meine, die braucht täglich mehrere Windeln und trägt Schnuller und so.
😳 äääähhhh …jaaaaah Schnuller is voll Baby sehr schlechtes Pokerface
winkt Anni zu als sie vorbei joggt
winkt zurück, wundert sich kurz über Mariannes Jogging Outfit im Januar, hämmert sich sofort female empowerment in den Kopf und lächelt.
wundert sich die ganze Zeit schon über die komischen Blicke
Unmöglich
Was?
Tiberius und Taika durften heute wieder alleine aus dem Haus, Porobeweise ohne Leine zwischen ihnen, aber mit Halsband mit großer Telephonnummer daran. Taika läuft hinter Tiberius und beschließt, dass die einsame Anni an der Tür sicherlich etwas Essen für sie hat.
Anni bemerkt die kleine Taika mit Propeller-Freude-Rute hinter sich und kniet sich hin, um sie zu begrüßen. Naaa, kleine Maus. Lang nicht mehr gesehen.
Taika blickt ihr in die Augen und hechelt hoch erfreut; sicherlich gibt es gleich eine Leckerli.
Anni krault Taika am Hals und lächelt sie an.
Hächelt weiter und macht eine Drehung, vielleicht bekommt sie jetzt einen Snack.
Maximilian öffnet die Tür und lächelt Anni? Schön dich zu sehen.
Hallooo ich bin Ihre Stadtrundführungsassistentin, wir waren verabredet?
Maximilian braucht einen Moment, bis er begreift, dass sie wirklich vor ihm steht. Genau hier. Jetzt. Ein unkontrolliertes Lächeln, eines von denen, die man nicht plant breitet sich in seinem Gesicht aus. Ich… Du… Äh… Ja, natürlich, ich bin bereit. Er zieht sich seine Schuhe an, wirft sie Jacke über und vergisst jedliche Sorgen. Manche Ecken kenne ich schon. Das hier z. B. das hier ist mein Haus.
Anni guckt von außen am riesigen Haus hoch. Toll! Hast du dich über die Geschichte deines Hauses informiert, als du es gekauft hast? Also… keine Ahnung, war es mal der örtliche Stammsitz der 1850iger Invasion? Oder ein Unterschlupf im Krieg? Welche Leute haben hier gelebt? Und welche Tiere? Und war dein Garten mal… äh… ^weniger langweilig als er jetzt ist?^ Anni grinst.
Maximilian folgt ihrem Blick in den Garten, dann wieder hoch zur Fassade. Man sagt, hier hätte eine Bruderschaft gewohnt. Sehr große Theorien, sehr wenig Umsetzung er deutet auf den Garten. Rein hypothetisch, was würde eine Grünflächenbeauftragtestadtrundführungsassistentin dazu sagen?
Das klingt… interessant, aber auch ein wenig beängstigend. Ich werde Heidi dazu mal befragen. Also, hm… Anni schaut zum Garten. Rein hypothetisch würde eine Grünflächenbeauftragtestadtrundführungsassistin wohl beanstanden, dass es hier viel zu wenig spielerische, lebendige Elemente gibt. Viel zu wenig versteckte, kleine Ecken, in denen man Dinge entdecken kann. In denen man sich ein bisschen verlaufen und verschwinden kann. Dass der Rasen im Sommer vermutlich viel zu akkurat geschnitten wurde. Und dass hier ein bisschen… Zukunft fehlt. Ein paar Obstbäume. Ein paar Beerensträucher. Sowas in der Art.
Er hebt die Hände und zuckt mit den Schultern. Okay, fair. Der Garten ist eher… langweilig. Du kannst mir ja auf dem Weg vielleicht Hauseners beste Gärtnerin zeigen er kicherte leise. Aber die eigentliche Geschichte beginnt ja nicht hier. Er deutet Richtung Straße. Zeigst du mir, wo es spannend wird? Alte Ecken, verschwundene Wege, Orte mit mehr Gerüchten als Hinweisschilder? Ein kurzer Blick zu ihr. Beim losgehen ist für einen Moment der Abstand so gering das Maximilians Handrücken Annis Arm streift kommst du?
Doch doch, die Geschichte beginnt immer da, wo man losgeht. Und da ist es sehr wohl spannend! Aber gut, auf geht’s. An der Sackgasse am Ende der Beethovenstraße ist ein Feldstein, den will ich dir zeigen. Anni geht neben Maxi die Straße hinunter, bis die Beethovenstraße kreuzt.





