• einkorn@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    3
    ·
    2 months ago

    Jain, das würde voraussetzen, dass auch 18 Stimmen vergeben werden. Einerseits glaube ich kaum, dass die allermeisten Wähler wirklich alle Parteien priorisieren würden, allein deshalb schon, weil z.B. ein Unionswähler wohl unter keinen Umständen wollen würde, dass die eigene Stimme an Die Linke geht. Andererseits kann auch festgelegt werden, dass jede Person z.B. nur die eigenen Top 3 Prioritäten angeben kann.

    • Cliff@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      3
      ·
      edit-2
      1 month ago

      Ich war jetzt nur von 2 Stimmen für Parteilisten ausgegangen. Also eine Erstwahl und eine Ersatzstimme, falls die Erstwahl nicht über die 5% kommt. Dann wären es bei 18 Parteien die zur Wahl stehen (war hier bei der letzten Bundestagswahl der Fall) bereits 306 mögliche Kombinationen aus Erst- und Ersatzstimme, die man alle zählen müsste - weil man ja erst, wenn alle Stimmen bundesweit ausgezählt wurden, weiß, welche Ersatzstimmen jetzt dazugezählt werden müssen.

      Wenn du eine längere Präferenzliste als 2 erlauben möchtest, wird es umso komplexer das auszuzählen. Bei 18 Parteien und 3 Präferenzen pro Wähler wären wir bereits bei 4896 möglichen Kombinationen

      das würde voraussetzen, dass auch 18 Stimmen vergeben werden.

      Dann wären wir bei einer Zahl mit 15 Nullen - Und natürlich würden dann nicht alle möglichen Kombinationen auftreten, weil … so viele Menschen gibt es nicht