Es ist halb fünf und Arjäëls Magen krummelt ungeduldig. Maikki ist noch immer nicht wieder da, den Babies und den Hunden ist dass zwar egal ― Ihr aber nicht. Und der Umstand, dass sie nicht weiss, was sie jetzt kochen soll, ist nur ein kleiner Teil davon.
“Zum Glück” hat sie für heute ja einen Ortstermin, und so klingelt sie mit Boller Kinderwagen und beiden Hunden an der Tür der Onyms, um “nur kurz” den Papierkram für das Praktikum zu besprechen, den ihr Scylla gestern geschickt hat.


Alena öffnet die Tür. Hallo?
Hallo, bist du Alena Onym? Ich bin Dr. Arjäël Saari, ich komme wegen dem Praktikum, ich war gerade zufällig mit den Hunden und meinen Babies unterwegs, als ich an euch vorbei gelaufen bin. Arjäël, sie hat dass auch mit einer selbstverständlichkeit gesagt, dass es keine andere Person einfach so vom hören richtig aussprechen kann, streckt Alena eine für Ende Februar schon sehr gebräunte Hand entgegen, eine Strähne ihres roten Haares haut aus ihrem Pferdeschwanz aus, darf ich rein kommen?
Bei Alena breitet sich sofort ein warme Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Oh hiiii, voll schön dich kennenzulernen. Ohne groß nachzudenken macht sie zwei schnelle Schritte nach vorne und schließt Dr. Arjääi einfach in eine spontane Umarmung. Sorry ich bin manchmal bisschen übermotiviert beim Hallo sagen. Sie löst sich wieder, streicht sich hektisch eine Strähne aus dem Gesicht und lacht. Du klingst mega nett einfach schon vom Namen her, Arjääi ist irgendwie richtig schön, ich hoffe ich sag das nicht komplett falsch “Boah hoffentlich war das jetzt nicht weird mit der Umarmung.” Klar darfst du rein, also safe, komm rein bevor du noch festfrierst hier draußen. Papa ist noch unterwegs, sollte aber bald kommen.
/un @MaximilianOnym@lemmy.dorfrollenspiel.de beweg dich her… Das war abgesprochen du Esel.
Ist schon richtig mit dem Namen, die meisten kriegen es auf Arbeit auch nicht hin ― kann ich Die ,zeigt auf den
BollerKinderwagen samt Hunde, in den Garten bringen, es dauert vielleicht etwas und ich will sie nicht hier her stehen lassen?/un Lass ihm Zeit, vielleicht hatte er einen ähnlichen Misttag wie ich.
*Alena winkt sofort ab. Nee nee komm einfach mit allem rein, hier bleibt niemand draußen. *Sie hält die Haustür auf. “Bitte nicht über Papas Schuhe.” Ich mach fix die Terrassentür auf, dann haben die Hunde Platz. Sie huscht durchs Wohnzimmer, öffnet die Terrassentür. Magst du einen Kakao?
/un hatte er nicht.
Gerne, aber ich will wirklich keine Umstände machen,Arjäël bugsiert die Kinder möglichst sanft auf die Couch und die Hunde in den Garten, Taika sieht freudig einen Schneerest im Schatten und beginnt sich daran zu wälzen. Wir müssen auf deinem Vater für die Unterschriften warten, aber ich kann dir gerne schon einmal Fragen beantworten, wenn du welche hast.
Halt dich fest, ich bin vorbereitet. Erstens, redest du da einfach den ganzen Tag Italienisch und klingst plötzlich wie so eine Filmfigur mit Espresso in der Hand? Zweitens, gibt es da wirklich jeden Tag Pasta oder ist das ein Mythos und ich werd enttäuscht? Drittens, darf ich da im Praktikum irgendwas Cooles machen oder nur so Erwachsenenkram wie sortieren und ernst gucken? “Bitte sag was mit Action.” Viertens, wie überlebt man eine Woche ohne deutsches Brot, ich mein das ist schon kritisch? Fünftens, sind die Leute da wirklich so stylish oder komm ich mir vor wie so ein Dorfküken aus Hausen? Sechstens, gibt es da so richtige Sonnenuntergang-Momente wo man einfach dramatisch aufs Meer starren muss? Und siebtens, ganz wichtig, darf ich dich dann offiziell meine internationale Mentorin nennen, weil das klingt schon mies professionell.
Also:
Hehe Alena. Hemdenpflicht. Was meinst du mit Kasino? Maximilian verdreht die Augen.
Englisch und Französisch bekomme ich wohl hin. Ich kann jedenfalls die Grundlagen. J’aime les éléphants roses.
Maximilian hielt bis das gerumpel begann ein Nickerchen auf dem Sofa. Oh… hallo… , Jäël… meine Liebe. Wie geht es dir?
Ganz gut eigentlich, der Winter ist ja jetzt auch weg.
Ja stimmt, langsam kommt der Frühling. Feierabendbier?
Alkoholfrei? ^Unser Betriebsarzt nimmt die betriebliche KV viel zu ernst.^
Wie geht’s der Familie?
Ach, Maikki ist gerade wegen einem familiären Notfall aus dem Haus, aber wir kommen klar.