11:55 Uhr. Außenstelle Parkstraße.

Maximilian trägt Stoffhose, dunkles Hemd, sauber gebügelt, darüber einen schlichten Mantel. Lederschuhe.
Die Tür zu Nathalies Büro ist geschlossen. Er klopft einmal. Öffnet sofort und geht rein.
Nathalie sitzt allein am Schreibtisch und telefoniert.

Maximilian schließt die Tür hinter sich. Geht zum Schreibtisch, hängt den Mantel über die Lehne, zieht den Stuhl heran und setzt sich.

Er greift nach einem Stift. Zieht den Block näher zu sich und schreibt eine 6 auf das Blatt, welche er zweimal unterstreicht.

Geduldig beobachtet er Nathalie und wartet ab.

  • Maximilian öffnet den Kühlschrank und lässt den Blick kurz über den Inhalt wandern. Gesund und frisch, bis auf einen Pizzakarton mit einem Stück Salamisupreme. Er greift nach zwei kleinen Schalen mit rohem Rindfleisch, etwas gekochtem Reis und geriebenen Karotten. Im Flur platziert er eine Schüssel in der einen Ecke, die andere fernab auf der anderen Seite.

    Auf dem Rückweg zur Küche bleibt sein Blick einen Augenblick an der offenen Tür zu Nathalies Schlafzimmer hängen.

    Er bleibt dicht hinter ihr stehen, die Körper nicht berührend. Genau so, noch dunkler wäre eine Schande. Er greift nach einem Teller, nimmt sich den Pfannkuchen und setzt sich an den Tisch. Die Blaubeer-Vanille-Marmelade streicht er gleichmäßig darauf und beißt ab.

    Sehr gut Frau Brunning.