11:55 Uhr. Außenstelle Parkstraße.

Maximilian trägt Stoffhose, dunkles Hemd, sauber gebügelt, darüber einen schlichten Mantel. Lederschuhe.
Die Tür zu Nathalies Büro ist geschlossen. Er klopft einmal. Öffnet sofort und geht rein.
Nathalie sitzt allein am Schreibtisch und telefoniert.

Maximilian schließt die Tür hinter sich. Geht zum Schreibtisch, hängt den Mantel über die Lehne, zieht den Stuhl heran und setzt sich.

Er greift nach einem Stift. Zieht den Block näher zu sich und schreibt eine 6 auf das Blatt, welche er zweimal unterstreicht.

Geduldig beobachtet er Nathalie und wartet ab.

  • Nathalie legt etwas plötzlich auf, schreibt noch eine Mail um dann pünktlich um 12 Uhr sich in die Mittagspause zu begeben, sie hat bereit bemerkt, dass Maximilian irgendwie schon ins Haus gekommen ist. Es ist klar ersichtlich, dass sie heute schon eine Videokonferenz hatte, den sie trägt zur Hälfte professionelle Kleidung: Äußerst dezentes “you see that you don’t see”-Makeup, einem Seidenschall, fest um ihren Hals gewickelt, einen Wollblazer und eine hoch geschlossene, kragenlose Bluse ― eben perfekte, professionelle Bürokleidung für den Winter. Unterraum dagegen, trägt sie einen groben, fast Bodenlangen Wickelrock, aus dem nur ihre Pantoffeln hervor ragen. Lächelnd sieht sie ihm an. Guten Tag, haben sie einen Termin?

    /un Mist ;-)