Das steht im Alten Testament. Im Neuen Testament sagt Jesus Christus: es ist wichtiger, was aus deinem Mund herauskommt, als was du hineintust.
Das dumme an dieser Art von Entgegnung ist, das man auch einfach etwas gegen zwei (oder mehr) Religionen haben kann. Also, auf tolerante Art.
Ja, Doppelmoral und so. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass in der Bibel selbst das Speisegebot wieder aufgehoben wird. Zumindest kann es so verstanden werden, ohne das es an den Haaren herbeigezogen scheint.
Man kann das Christentum für vieles kritisieren, aber diese Kritik ist eher schwach.
ohne das es an den Haaren herbeigezogen scheint.
Ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, aber explizit diese Stelle in der Bibel ist eigentlich mein absoluter Favorit, gerade weil sie so “an den Haaren herbeigezogen” scheint. Man legt die strammen Fesseln der Speisegebote des AT ab, indem ein Tuch voller verbotener Snacks vom Himmel schwebt und eine Stimme spricht “Nu mach schon, gönn dir!”. Das ist schon super.
Alter, die Stelle mit den Essensgeboten liest sich wie ein Copyright-Schutz in AGBs. Wer hat was davon, so kleinlich Tiere aufzuzählen?
Wahrscheinlich hat da einfach jemand die Tiere aufgezählt, die ihm nicht schmecken.
Der Verfasser der biblischen Essensvorschriften aß zum Beispiel nicht gerne Störche.
Hatte wohl selten einen Frosch im Hals.
Halt. Kratzen im Hals, dass muss nicht sein.




