Maximilian wacht auf, viel zu früh.
Graues Morgenlicht, irgendwo draußen ein Auto, das viel zu laut klingt. Er liegt auf dem Rücken, nur im Schlüpper, die Decke halb runtergerutscht.
@Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de schläft noch, dicht an ihn gerückt, ihr Arm über seinen Bauch.

Er geht die Nacht durch, mehrmals.

Er hat getrunken, viel getrunken. Kein Filmriss, kein Ups.
Trotzdem zieht es im Magen. Er löst sich aus Nathalies Arm und greift nach dem Handy.
Denkt lange nach. Löscht. Schreibt neu.

"Hey @Anni@lemmy.dorfrollenspiel.de. Ich schreibe dir das, weil ich ehrlich sein will.
Nach dem Dorffest bin ich nicht allein eingeschlafen. Es ist nichts passiert, was Grenzen überschreitet.
Mir war wichtig, dass du das von mir hörst und nicht von wem anderen."

Er legt sich wieder hin und starrt an die Decke. Mehr kann er gerade nicht richtig machen.

  • Nathalie, ich bin in Gedanken bei einer anderen Frau. Das passt mit meinen Prinzipien nicht zusammen! Maximilian zieht sich die Schuhe wieder aus, setzt sich an den Tisch, lehnt sich nach vorne und sagt bestimmt findest du es richtig, so mit mir zu reden, in meinem Haus? Ich frage mich wo du mit deinem Kopf bist. Erst weichst du meinen Fragen aus, dann kommen pampige Antworten und jetzt, jetzt möchtest du etwas bestimmen was ich mache? Du hast jedliche Annäherungsversuche abgeblockt, dann bist du doch geblieben. Ich kann keine emotional oszillierende durchgeknallte Frau gebrauchen. Das ist mir zu anstrengend. Er lehnt sich ruhig zurück, verschränkt die Arme und hofft das sich die Situation jetzt beruhigt.