Maximilian wacht auf, viel zu früh.
Graues Morgenlicht, irgendwo draußen ein Auto, das viel zu laut klingt. Er liegt auf dem Rücken, nur im Schlüpper, die Decke halb runtergerutscht.
@Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de schläft noch, dicht an ihn gerückt, ihr Arm über seinen Bauch.

Er geht die Nacht durch, mehrmals.

Er hat getrunken, viel getrunken. Kein Filmriss, kein Ups.
Trotzdem zieht es im Magen. Er löst sich aus Nathalies Arm und greift nach dem Handy.
Denkt lange nach. Löscht. Schreibt neu.

"Hey @Anni@lemmy.dorfrollenspiel.de. Ich schreibe dir das, weil ich ehrlich sein will.
Nach dem Dorffest bin ich nicht allein eingeschlafen. Es ist nichts passiert, was Grenzen überschreitet.
Mir war wichtig, dass du das von mir hörst und nicht von wem anderen."

Er legt sich wieder hin und starrt an die Decke. Mehr kann er gerade nicht richtig machen.

  • Eigentlich sollte ich ja arbeiten, aber eigentlich ist Jeder unter mir beruhigt, wenn ich ihnen das Gefühl gebe, sie seien nicht wichtig genug um direkte Kontrolle zu brauchen; und über mir ist quasi Jeder gerade in Brüssel oder Davos, also ― woran denkst du? Nathalies Blick zeigt dieses Mal wirklich echte Emotionen, irgendwo zwischen Freude, Erwartung und Spontanität.