*Langsam füllt sich gegen Abend der Dorfplatz. Trotz der kalten Temperaturen wird es zunehmend voller. Niko kommt mit der Delegation aus der neuen Partnergemeinde Huizen aus dem Rathaus. Gerade haben sie gemeinsam das neue Partnerschaftsabkommen zwischen Hausen und Huizen unterzeichnet. In Zukunft wird es einen regelmäßigen Austausch sowie weitere Partnerprogramme geben.

Niko blickt zusammen mit seinen Kollegen auf den Dorfplatz, auf dem eine kleine Fressmeile mit Spezialitäten aus Hausen und Huizen aufgebaut ist. Langsam geht er vom Rathaus in die Menge*

  • Maximilian hört das wilde Klicken. Anni minus drei, minus vier, minus fünf. Ganz ruhig. Minus sechs. Ganz ruhig. Wieder zurück, minus vier, minus fünf. Ganz ruhig. Minus sechs. Er merkte deutlich, wie sehr es sie aus dem Takt bringt das er gerade hier ist und ein Teil von ihm freut sich darüber. Ich… er reicht ihr ein Becher mit warmer chocoladenmelk du… er findet nicht die richtigen Worte. vier, fünft, sechs, sieben.

    • Anni Nymchen 🟢@lemmy.dorfrollenspiel.deM
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      14 days ago

      Anni schließt die Augen und atmet tief durch. Sehr tief - und sehr lange. Sie fühlt sich verarscht. Auch,.wenn das wahrscheinlich nicht Maxis Intention war. In ihrem Kopf fängt sie an zu schreien. DAS IST KEIN FUCKING SCHERZ HIER. WARUM MACHST DU DAS? WAS SOLL DIE SCHEIẞE? WARUM VERPISST DU DICH NICHT ZURÜCK ZU NATHALIE. Menschen gehen ungezählt vorbei. Anni steht immer noch mit geschlossenen Augen da. Millisekunden ziehen sich wie Brei. Den warmen Becher in der Hand, geschlossen wie eine Schraubzwinge. Jetzt, wo Anni nicht klickt,.ist es still. Zu still. Ihr Kopf dröhnt.

      Warum geraten Maxi und sie seit kurzem dauernd aneinander? Warum ist es so unangenehm zwischen ihnen geworden? Warum fühlt sie sich so hilflos, wütend, eifersüchtig?. Sie konnten sich doch gut leiden. Langsam öffnet sie die Augen. Schaut Maxi direkt an. Atmet nochmal tief durch und durchbricht dann die Stille. Dreihundertzweiundvierzig. Ich war bei dreihundertzweiundvierzig.

      • Ihre Blicke treffen sich. Für einen Moment steht seine Welt still, der Blick, ehrlich, natürlich, schön.
        Dreihundertsiebenundfünfzig. Dreihundertachtundfünfzig, schnell Anni, ich zähle, dreihundertneunubdfünfzig, bis wir synchron, dreihundertsechzig, sind. Er lächelt. Der Klicker und Maximilian finden den selben Takt. Bei dreihundertzweiundsechzig hört er auf zu zählen.
        ^Ich wollte dich nicht durcheinander bringen.^ Er stellt sich etwas Abseits, in Sichtweite zu Anni hin. Leise im Hintergrund hört man klickklickklick. Nach einem weiteren alkoholfreien Bier, einem kurzen Gespräch mit Lara, Luis und Lina verlässt er schlussendlich alleine das Fest und geht nach Hause.